Individuelle Prozessketten im Werkzeugbau durch daten- und modellbasierte Prognosen

Konnte sich der europäische Werkzeugbau in der Vergangenheit noch durch die eigene Innovationskraft vom globalen Markt differenzieren, so muss er sich heute durch Effizienzsteigerung in der Fertigung und Senkung der Produktionskosten vom Markt abgrenzen. Der heterogene Einsatz verschiedener Fertigungstechnologien verursacht einen hohen Planungsaufwand in der Unikatfertigung und erfordert technologieübergreifendes Prozessverständnis.

Aus dieser Komplexität resultieren starke Abweichungen zwischen prognostizierten und tatsächlichen Bearbeitungszeiten, sowohl auf der Ebene der Einzeltechnologien als auch technologieübergreifend. Dies hat zur Folge, dass enorme Potenziale in der Fertigung verschenkt werden. Ein Lösungsansatz könnte in der Implementierung adaptiver Fertigungsprozessketten liegen. Das bedeutet, dass bei Störungen wie beispielweise einem Maschinenausfall oder bei Eilaufträgen auch technologieübergreifend umgeplant werden kann.

Diesem Lösungsansatz widmet sich der Expertenkreis „Werkzeugbau“, der die zu spezifizierenden Anforderungen an die Unternehmen zur Implementierung adaptiver Fertigungsprozessketten aufzeigen wird. Erste Erkenntnisse und Erfahrungen mit den entsprechenden Vorgehensweisen werden anhand von Use Cases bei Mitgliedern des Expertenkreises vorgestellt. Die Umsetzung erfordert den systematischen Einsatz sowie die Vernetzung leistungsfähiger Fertigungstechnologien und -ressourcen, um mithilfe modell- und datenbasierter Methoden die Prognosefähigkeit zu steigern und die Implementierung der adaptiven Fertigungsprozessketten auf den Weg zu bringen.

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Bild 1: Adaptive Fertigungsprozessketten im Werkzeugbau

Bild 2: Entscheidungslogik für adaptive Fertigungsketten im Fräsen (Quelle: WBA Studie: Erfolgreich Digitale Fräsprozessketten Umsetzen)

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Individuelle Prozessketten im Werkzeugbau durch daten- und modellbasierte Prognosen

Konnte sich der europäische Werkzeugbau in der Vergangenheit noch durch die eigene Innovationskraft vom globalen Markt differenzieren, so muss er sich heute durch Effizienzsteigerung in der Fertigung und Senkung der Produktionskosten vom Markt abgrenzen. Der heterogene Einsatz verschiedener Fertigungstechnologien verursacht einen hohen Planungsaufwand in der Unikatfertigung und erfordert technologieübergreifendes Prozessverständnis.

Aus dieser Komplexität resultieren starke Abweichungen zwischen prognostizierten und tatsächlichen Bearbeitungszeiten, sowohl auf der Ebene der Einzeltechnologien als auch technologieübergreifend. Dies hat zur Folge, dass enorme Potenziale in der Fertigung verschenkt werden. Ein Lösungsansatz könnte in der Implementierung adaptiver Fertigungsprozessketten liegen. Das bedeutet, dass bei Störungen wie beispielweise einem Maschinenausfall oder bei Eilaufträgen auch technologieübergreifend umgeplant werden kann.

Diesem Lösungsansatz widmet sich der Expertenkreis „Werkzeugbau“, der die zu spezifizierenden Anforderungen an die Unternehmen zur Implementierung adaptiver Fertigungsprozessketten aufzeigen wird. Erste Erkenntnisse und Erfahrungen mit den entsprechenden Vorgehensweisen werden anhand von Use Cases bei Mitgliedern des Expertenkreises vorgestellt. Die Umsetzung erfordert den systematischen Einsatz sowie die Vernetzung leistungsfähiger Fertigungstechnologien und -ressourcen, um mithilfe modell- und datenbasierter Methoden die Prognosefähigkeit zu steigern und die Implementierung der adaptiven Fertigungsprozessketten auf den Weg zu bringen.

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